Main gear: Fujifilm X-T3

Als die Fujifilm X-T3 im Jahr 2018 herauskam, war ich recht schnell entschlossen, einen Systemwechsel (von einer Sony a6000) in Kauf zu nehmen. Ich war schon länger in die “physischen” Einstellmöglichkeiten der Fujifilm-Kameras mit ihren prominenten Bedienelementen für ISO, Verschlusszeit und Blende verliebt. Es fühlt sich für mich einfach mehr nach “Handwerk” an – fast wie zu den analogen Zeiten (siehe Bio). Also wurde das Sony-System komplett verkloppt und eine Fujifilm X-T3 in schwarz, zusammen mit dem 18-55mm Kit-Objektiv, im lokalen Fotofachhandel gekauft. Und ich habe diese Entscheidung nicht eine Sekunde bereut.

Ich werde zu den technischen Spezifikationen nix erzählen (schaut einfach hier…). Aber auch, wenn ich als Hobbyknipser das Gerät vermutlich nie an seine Grenzen bringen werde, macht mir diese Kamera einfach unglaublich Spaß. Ich habe noch nie ein “Handwerkszeug” besessen, das mich so sehr zum Loslegen motiviert, wie dieses Teil. Haptik, Performance, die Qualität und Bedienung der Objektive, ja selbst der Shutter-Sound, wollen mich als Gesamtpaket ständig damit fotografieren lassen.

Das Fujifilm-Equipment erscheint auf den ersten Blick natürlich ziemlich teuer. Und auch ich würde mir wünschen, dass ein paar mehr Objektivhersteller für das System entwickeln würden (Hallo, Sigma! *wink*). Aber auf der anderen Seite geht Fujifilm mit den Blendenringen an den Linsen einen einzigartigen Weg, den ich mich ganz bewusst entschieden habe, mit zu gehen. Im Gegenzug fühlt man sich als Kunde gut aufgehoben. Das geht von Abstimmungen, welche Linsen man gerne entwickelt sehen möchte (die machen das dann auch tatsächlich…) über Verbesserungen und neue Features in ihren Firmware-Updates, anstelle von dringenden Bugfixes. Im April 2019 wird z.B. der – ohnehin schon sehr gute – Gesichts- und Augenautofokus der X-T3 deutlich verbessert, weil die neue X-T30 dieses Feature auch hat. Na also.

Zu den Objektiven muss ich sagen, dass man mit dem Kit-Objektiv (18-55mm f2.8-4) schon unglaublich weit kommt. Alle Renzensionen dieses Glases sind sich einig, dass es mit dem – bei manch anderen Herstellern üblichen – Kit-Schrott nix zu tun hat. Dennoch habe ich mittlerweile einige Festbrennweiten hinzugekauft, die für meine Art zu fotografieren prima geeignet sind.

  • Samyang 12mm f2 (manuelles Objektiv für City, Sterne und “schräge” Portraits)
  • Fujinon 23mm f2 (Street, City und Landschaft)
  • Fujinon 35mm f2 (“Immerdrauf”, Portraits, Street)
  • Fujinon 56mm f1.2 (Portraits und lichtstarkes “Immerdrauf”)

Fast alle diese Objektive habe ich “günstig” gebraucht geschossen, da sie durch halbwegs artgerechte Handhabung einfach nichts an Qualität einbüßen. Außerdem besitze ich noch je ein Minolta Rokkor mit 28mm f2.8 und 50mm f1.7, die ich über jeden Billo-Adapter nutzen kann.

Übrigens: Ich schleppe das Gerümpel natürlich nicht immer komplett mit mir herum. In der Regel entscheide ich mich für ein/zwei Linsen, die mein aktuelles Vorhaben am Besten abdecken (siehe Liste). Im Falle einer kleinen Tasche und schönem Wetter ist das Kit-Objektiv immer die absolut beste Wahl.

Fazit: Mit besserer Ausrüstung macht man keine besseren Fotos – das werden alle Fotoblogger und -youtuber nicht müde zu betonen. Aber die Kamera muss Spaß machen. In meinem Fall tut sie das jeden Tag, bei jemand anderem kann das aber auch die berühmte Sony Vollformat-Mühle sein. Ich wollte meinen Werkzeugschrank hier einfach nur mal vorstellen.


When the Fujifilm X-T3 came out in 2018, I was quite quick to accept a system change (from a Sony a6000). I’ve been in love with Fujifilm cameras’ “physical” settings with their prominent controls for ISO, shutter speed and aperture. It just feels more like “craft” to me – almost like the analogue times (see Bio). So the Sony system was completely knocked and bought a Fujifilm X-T3 in black, together with the 18-55mm kit lens, in the local photo retailers. And I did not regret this decision for one second.

I will not tell anything about the technical specifications (just look here …). But even if I as an amateur will probably never bring the device to its limits, this camera makes me just incredibly happy. I’ve never owned a “tool of the trade” that motivates me to get started, like this part. Haptics, performance, the quality and operation of the lenses, even the shutter sound, makes me constantly wanting to take pictures with it.

The Fujifilm equipment seems quite expensive at first glance. And I would also wish that more lens manufacturers would develop for the system (Hello, Sigma! * Wink *). But on the other hand, Fujifilm’s lens aperture rings are a unique path that I deliberately chose to go with. In return, you feel in good hands as a customer. That includes voting, which lenses you would like to see developed (which they then do in fact …) about improvements and new features in their firmware updates, instead of only urgent bug fixes. In April 2019, e.g. the – already very good – face and eye auto focus of the X-T3 will be significantly improved, because the new X-T30 has this feature too. So what.

I have to say about the lenses that the kit lens (18-55mm f2.8-4) is already incredibly versatile. All reviews about this glass agree that it has nothing to do with a – usual with other manufacturers – kit-scrap. Nevertheless, I have now bought some fixed focal lengths, which are great for my way of photographing.

  • Samyang 12mm f2 (Manual lens for City, stars and “weird” portraits)
  • Fujinon 23mm f2 (Street, City and Landscape)
  • Fujinon 35mm f2 (“always on”, Portraits, Street)
  • Fujinon 56mm f1.2 (portraits and bright “always on”)

Almost all of these lenses I’ve bought used and “cheap”, because they lose no quality by appropriate handling. In addition, I still own a Minolta Rokkor with 28mm f2.8 and 50mm f1.7, which I can use with any cheap adapter.

By the way: I do not always carry all this junk with me completely. I choose one / two lenses that best cover my current project (see list) to take with me. In the case of a small bag and fine weather, the kit lens is always the absolute best choice.

Conclusion: With better equipment you do not take better photos – photobloggers and -youtubers are not getting tired to say. But the camera has to be fun. In my case, it does every day, but for someone else it can be the famous Sony full size grinder. I just wanted to introduce my toolbox here.

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